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Geisenheim

Die Stadt wurde bereits im Jahr 772 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadtrechte wurden Geisenheim im Jahre 1864 verliehen.

Geisenheim zählt heute, nach dem Zusammenschluss mit den ehemals selbständigen Gemeinden Johannisberg und Stephanshausen rund 12.000 Einwohner. Die Geisenheimer Linde befindet sich am Marktplatz und gleichzeitigem Mittelpunkt der Lindenstadt. Die Linde ist etwa 700 Jahre alt (erstmals erwähnt 1568). Hier traten im Mittelalter Gemeinde und Schöffen zu Rats- und Gerichtsversammlungen zusammen. Heute findet unter ihrer Krone alljährlich am zweiten Wochenende im Juli das traditionelle Lindenfest statt. Gegenüber befindet sich das 1855-1857 errichtete Rathaus mit repräsentativer Freitreppe und halboffener Bogenhalle. Erwähnenswert auch die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz (Rheingauer Dom). Hier handelt es sich um den gotischen Nachfolgebau einer 1146 erstmals belegten romanischen Kirche. Im Innern befinden sich wertvolle Grabsteine und die bedeutendste im 19. Jahrhundert (1839) gebaute Stumm-Orgel. Vielfältige Impulse für die weitere Entwicklung Geisenheims ergeben sich durch Weinbau, Industrie und Gewerbe, durch Bildungseinrichtungen und Forschung. Weltoffenheit zeigt Geisenheim in seiner Vielzahl von Städtepartnerschaften, die von aktiven und lebendigen Partnerschafts- und Fördervereinen getragen werden. So bestehen Partnerschaften mit Chauvigny/Frankreich (1970), Trino/Italien (1974) sowie Szerencs/Ungarn (1990), welche Ausdruck von völkerverbindenden Aktivitäten geben.

Sehenswürdigkeiten:
Pfarrhaus, Rheingauer Dom, Lindenplatz, Schloss Kosakenberg, große Linde
(ca. 700 Jahre alt)

Freizeitgestaltung:
Wandern, Stadtführung



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Kurz-Info

Tourist-Information
Rüdesheimer Str. 48
65366 Geisenheim
Tel:  0 67 22 - 70 10
Fax: 0 67 22 - 70 11 20

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