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Königswinter

Erpeler Ley bei Königswinter
Foto: RLP-Tourismus

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Traditionsreicher Fremdenverkehrsort mit der Altstadt in reizvoller Lage am Fuße des Drachenfelses, mit den Stadtteilen Nieder- und Oberdollendorf, Stieldorf, Oberpleis, Thomasberg, Ittenbach, Heisterbacherrott.

Hinzu kommen noch rund 50 weitere kleinere Stadtteile. Die Grenzen des Stadtgebietes reichen bis auf das Hochplateau des Westerwaldes, in der östlichen Ecke gehört der Flugplatz Eudenbach noch zum Stadtgebiet. Die größte Ost-West-Ausdehnung beträgt ca. 14,5 Kilometer zwischen dem Rhein und der Grenze zu Rheinland-Pfalz, in Nord-Süd-Richtung sind es rund zehn Kilometer zwischen Sankt Augustin und Bad Honnef im Süden.

Die Geschichte des Gebietes zwischen Rhein und Pleisbach reicht weit zurück. Hinweise auf die Besiedlung gibt es aus zahlreichen Orten. So fand man in Dollendorf einen Grabstein, der auf das Jahr 680 n. Chr. zurückdatiert wird.
859 wird in einer Urkunde von einem Bauernhof nahe Pleisa - dem heutigen Oberpreis - gesprochen.

895 wird ein Hof bei Stieldorf erstmals urkundlich erwähnt, 922 die Ortsbezeichnung Idubag (Ittenbach), 925 Ruizendorf (Rauschendorf), 948 Quirrenbach, 966 Dullendorf (Dollendorf) und 1015 Winetre (Königswinter) genannt. Aus der Bezeichnung Winetre lässt sich schließen, dass der Weinbau schon damals in dieser Gegend verbreitet war. 1342 wird dann zum ersten mal von Königswinter gesprochen. Aus der Namensbezeichnung kann geschlossen werden, dass der Ort ehemals königlicher Besitz war.

Die Stadt hat als bekannter Fremdenverkehrsort eine langjährige Tradition. Deutschlands meistbestiegener Berg, der Drachenfels, mit der Burgruine aus dem 12. Jahrhundert, hat, unterstützt durch die seit 1883 betriebene Zahnradbahn zu seinen Höhen hinauf, Königswinters Namen als Fremdenverkehrsort entscheidend mitgeprägt. Ergänzt und abgerundet wird die Attraktivität des Drachenfelses durch Schloss Drachenburg und dessen Vorburg, die auf halber Höhe zum Besuch einladen.

Hauptdokumente der historischen Entwicklung sind unter den zahlreichen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Sehenswürdigkeiten, die alten Kirchen, Kapellen und Klosterbauten. Zu ihnen gehört die romanische Oberpleiser Probsteikirche mit Krypta und Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert. Überregionale Bedeutung hat Heisterbach. Hier gründeten um das Jahr 1200 Zisterziensermönche eine Abtei, deren kulturelles Wirken allen umliegenden Ortschaften zugute kam. Kurz nach der Gründung entstand eine großartige Kirche, von der heute nur noch die Chorruine steht, die aber immer noch vieles von der Schönheit der Klosterkirche erzählt.

Durch das Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland auf dem Petersberg erhält dieser durch den Besuch von Staatsgästen aus aller Welt wieder eine herausragende Bedeutung. Neben dem Fremdenverkehrsgewerbe haben in Königswinter Handel, Handwerk und Industrie ihren festen Standort. Weite Teile des Stadtgebietes sind landwirtschaftlich genutzt. Am Drachenfels sowie in Oberdollendorf kommt der Weinbau hinzu. Hier enden die berühmten Weinanlagen am Rhein. Die Baumkulturen im Bergbereich sind überregional bekannt und haben einen guten Ruf.

In den letzen zwei Jahrzehnten hat die Stadt sehr viel zur Verbesserung der Infrastruktur getan. So verfügt Königswinter über ein breitgefächertes, ortsnahes schulisches Angebot mit modernen Sportstadien, Sportplätzen, Sporthallen und Hallenbädern. Außerdem gibt es in Königswinter zwei Freibäder, Zahlreiche vereinseigene Tennisanlagen sowie attraktive Freizeitzentren mit Tennishallen. Auch der Reitsport hat eine breite Basis.

Seit 1974 verbindet Königswinter eine gut funktionierende Städtepartnerschaft mit der an der Ostküste Großbritanniens gelegenen Stadt Cleethorpes. Daneben ging Königswinter im Jahre 1989 eine weitere Partnerschaft mit der südwestfranzösischen Stadt Cognac ein.

Auch die Kultur kommt in Königswinter nicht zu kurz. Ein reichhaltiges Kulturprogramm bietet Entspannung und Kurzweil. Klassische Konzerte gehören ebenso dazu wie Konzertabende von den zahlreichen Musikvereinen und Theateraufführungen in der Aula des Schulzentrums Oberpleis und in der Aula der Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter. Künstler von Ruf haben sich in der "Gemeinschaft Königswinterer Künstler" zusammengeschlossen und werden von der Stadt unterstützt. Das Siebengebirgsmuseum in der Altstadt birgt reiche Sammlungen zur Kultur, Geschichte, Wirtschaft und Geologie des Siebengebirgsraumes. Im Haus Schlesien (Heisterbacherrott) entstand ein kulturelles Zentrum. Mit der Akademie des Deutschen Beamtenbundes in Thomasberg, der Stiftung Christliche-Soziale-Politik und Arbeitnehmerzentrum Königswinter in Niederdollendorf verfügt die Stadt über bedeutende Bildungs- und Tagungsstätten.

Sehenswürdigkeiten:
verschiedene Museen und Baudenkmäler, historische Bauwerke, Burgruine Drachenfels

Freizeitgestaltung:
Drachenfelsbahn, Schwimmbad, Sea Life, Theater



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Kurz-Info

Tourist-Information
Drachenfelsstraße 1
53639 Königswinter
Tel:  0 22 23 - 91 77 11
Fax: 0 22 23 - 91 77 20

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